Unsere Historie


1981 gründete Claus-Dieter Coccius die „Sozialpädagogische Wohngruppen“, weil er die Chancen erkannte mit gefährdeten und schwierigen Jugendlichen in einer überschaubaren Lebensgemeinschaft effizient zu arbeiten, alternativ zu bisherigen Hilfemaßnahmen.
Der ersten Wohngruppe für Jungen folgten zwei weitere, das bedarfsorientierte Angebot wurde von den Jugendämtern sehr gut angenommen. Im Verlauf der nächsten Jahre entstanden weitere Hilfeangebote als Antwort auf verschiedenste pädagogische Herausforderungen, so z.B. intensive Einzelbetreuung, Tagesgruppen, Betreutes Wohnen für Jungen und für Mädchen, eine Wohngruppe für Mädchen sowie als jüngsten Spross das Mutter-Kind-Haus.

Diese Angebotsvielfalt ermöglicht nun individuell zugeschnittene Hilfeleistungen und optimale Entfaltung der Klienten. Mit einem gemeinsamen Ziel: jungen Menschen aus ihren Krisen zu führen bzw. den Weg in ein selbstständiges und eigenverantwortliches Leben zu zeigen.

1988 entstanden die ersten erlebnispädagogischen Projekte im Ausland. Sie verbinden die intensive und flexible Erziehung der Gruppen und Betreuungsstellen vom Jugendhilfeträger Coccius mit Naturerlebnis und Reizarmut an landschaftlich attraktiven, aber abgelegenen Standorten. Die heilende Wirkung von Reiz- und Konsumreduzierung zeigt bei den Jugendlichen nachhaltige Erfolge und die Jugendämter nehmen diese Hilfemaßnahme für besonders schwierige Fälle dankbar an.

Bis heute hat der Jugendhilfeträger Coccius seine Angebotspalette immer wieder dynamischen Entwicklungs- und Veränderungsprozessen angepasst. Wir entwickeln als privater Qualitätsanbieter der Jugendhilfe stabile, individuelle Hilfen im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (SGB VIII) kontinuierlich weiter. Dies ermöglicht es uns heute die unterschiedlichen Hilfen zur Erziehung flexibel, integriert und vernetzt durchzuführen.

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